Die größten Hindernisse sich selbst anzunehmen und zu lieben

Das größte Hindernis dich nicht selbst anzunehmen bist du selbst. Nicht etwa, weil du so ein böser Mensch bist, sondern weil du aufgrund von sozialen Prägungen und aus Angst vor Ablehnung deiner Familie, deines sozialen Umfeldes denkst, dich so verhalten zu müssen, damit du ihnen gefällst und du ihre Anerkennung erhältst, unabhängig davon ob dein Verhalten deiner wahren Natur entspricht und dir gut tut oder nicht.
Als Kinder sind wir auf die Fürsorge und Liebe der Eltern angewiesen und passen uns ihrem Lebensumfeld an. Durch die Erziehung unserer Eltern und anderer wichtiger Bezugspersonen werden wir geprägt. Das Ego, als Berater im Umgang mit anderen Menschen, ist stets darum bemüht sich den Erwartungen unseres sozialen Umfeldes anzupassen. Unser wahres Ich/unsere Seele hingegen möchte, dass wir erkennen wer wir wirklich sind und was wir wollen; uns unserer eigenen Göttlichkeit wieder nahe bringen. Da nun das Ego und die Seele unterschiedliche Ziele verfolgen, entsteht in dir ein innerer Konflikt. Der Wunsch deiner Seele, zu dir selbst zurück zu kehren, bedeutet auch, dass du dir bewusst machen musst, dass einige Teile deiner bisherigen Prägungen dein eigenes Glück verhindert haben. Wenn du nun dein Leben neu, auf das eigene Glück/Wohlbefinden ausrichten würdest, also auf das was deine Seele sagt und will, heißt das als notwendige Konsequenz, dass du dich von einigen Prägungen/Glaubensmustern trennen musst.
Dies wiederum löst emotionale existentielle Ängste in dir aus, weil dein Ego so mit dem Glaubensmuster geprägt wurde, dass wenn du dich nicht deinem sozialen Umfeld anpasst, du alleine und schutzlos bist und ausgegrenzt wirst. Anstatt sich bewusst zu machen, dass es ca. 7,5 Millionen Menschen auf der Welt gibt, die alle unterschiedlich erzogen und geprägt wurden, verallgemeinerst du dein Glaubensmuster deiner Referenzgruppe auf alle Menschen und kommst zu dem Irrglauben, dass alle Menschen so denken wie deine Referenzgruppe. „Mein Sandkasten ist die große Welt.“ Diese irrationalen Ängste verhindern, dass du den Weg deiner Seele, deines Herzens gehst.

Bitte merke: Leben heißt Auseinandersetzen. Auseinandersetzen heißt Lernen. Lernen heißt Handeln. Handeln heißt Veränderung. Wenn ich das alles nicht will, lehne ich das Leben, das Lernen, das Handeln und die Veränderung ab. Dieser Zustand wird in der Tiefenpsychologie nach S. Freud mit dem Begriff „Thanatos“ (Todessehnsucht) umschrieben.

Eine von vielen Aufgaben des Lebens besteht darin Probleme zu haben und sie zu lösen.

Perfektionistisch sein bedeutet irrealistisch sein.

Facebook