Mögliche Probleme/Störungen/Hindernisse, die beim Meditieren auftreten können

Wir Menschen werden nach den Glaubenssätzen, Mustern und Moralvorstellungen unserer Referenzgruppe erzogen. Diese Prägungen können förderlich oder aber auch hinderlich sein. In den wenigsten Fällen haben wir jedoch gelernt uns so wahrzunehmen und anzunehmen wer wir sind. Wenn du nun meditierst, kommst du dir selbst, deiner wahren Essenz ohne Ablenkungen näher und kannst dir nicht mehr ausweichen. Alle Abwehrtechniken, die du bislang gelernt hast, können während einer Meditation aktiviert werden. Es folgen einige Beispiele für Abwehrtechnicken:

  • Verspannungen können auftreten -> diese einfach lockern
  •  Ein Juckreiz könnte stören -> einfach durch Berührungen der juckenden Hautstelle den Juckreiz auflösen
  • Der Gedanke: „Ich habe jetzt eigentlich keine Zeit“ könnte das Beginnen oder Fortführen der Meditation behindern -> einfach anfangen bzw. weitermachen
  • Ablenkende Gedanken: „Mir geht zu viel durch den Kopf“ -> Das gehört zum Meditationsprozess dazu und du sollst lernen anders damit umzugehen. Bei der Ablenkung bedanken, verabschieden und  mit der Aufmerksamkeit zurück zur Meditation kehren
  • Gefühle wie z. B. Ärger, Wut, Angst usw. können spürbar werden -> Bei den Gefühlen bedanken, verabschieden und mit der Aufmerksamkeit zurück zur Mediation kehren


Jeder Moment ist der Richtige zum Meditieren!

Die gesündeste Veränderung ist die, die nur im Rückblick bemerkbar ist, weil du dich jetzt anders verhältst als noch vor einiger Zeit. Das ist ähnlich wie beim Sport mit dem Muskelaufbau. Zunächst hast du Schmerzen oder ein unangenehmes Gefühl beim Muskelaufbau, doch mit der Zeit, wenn du länger trainierst, bemerkst du den weiteren Muskelaufbau kaum. Erst dann wenn er äußerlich sichtbar ist.

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